Campus

Eberswalde

Beginn

1. Oktober

Vergütung

durch den Ausbildungsträger

Dauer

3 Jahre

Dem Leben auf die Welt helfen.

Hebammen bzw. Entbindungspfleger begleiten und beraten Familien auf dem Weg durch die Geburt und im Übergang zur Elternschaft. Sie sind die wichtigsten Ansprechpartner in diesem besonderen Lebensabschnitt. Von Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ende der Stillzeit stehen sie Frauen und ihren Familien mit einer umfassenden Betreuung zur Seite.

Vorbehaltsaufgaben

Der Beruf der/s Hebamme/Entbindungspflegers ist ein Gesundheitsfachberuf, der gem. §4 des Gesetzes über den Beruf der Hebammen und Entbindungspfleger vom 04.06.1985 über geregelte Vorbehaltsaufgaben verfügt. Demnach sind Ärzte/Ärztinnen dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass bei einer Entbindung ein/e Hebamme/ Entbindungspfleger zugezogen wird. Die Geburtshilfe umfasst die Überwachung des Geburtsvorganges von Beginn der Wehen an, Hilfe bei der Geburt und Überwachung des Wochenbettverlaufes.

Die Ausbildung soll insbesondere dazu befähigen:

  • Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und dem Wochenbett Rat zu erteilen und die notwendige Fürsorge zu gewähren
  • normale Geburten zu leiten
  • Komplikationen frühzeitig zu erkennen
  • Neugeborene zu versorgen
  • den Wochenbettverlauf zu überwachen
  • eine Dokumentation über den Geburtsverlauf anzufertigen
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Hebammen und Entbindungspfleger
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Das Ausbildungskonzept der 3 Lernorte

Unsere Überzeugung ist, dass Fachkräfte, die im Gesundheitswesen tätig werden wollen, über ein funktions- und sektorenübergreifendes Denken, gepaart mit professioneller Haltung verfügen müssen. Das Didaktische Konzept der Akademie, das Lernen an den drei Lernorten, interprofessionelle Lehr-Lernarrangements sowie die Interaktion mit neuen Technologien sind die zukunftsweisenden Wege der Akademie, gemeinsam mit den Praxispartnern aus dem Gesundheitswesen.

Lernort THEORIE – Berufliche Fertigkeiten und Kompetenzen bauen auf Wissen auf

  • In Vorlesungen und fallbasierten Seminaren werden fachliche Grundlagen und Zusammenhänge des jeweiligen Berufs vermittelt. Interprofessionelle Veranstal­tungen erweitern die eigene berufliche Perspektive und das Verständnis für andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen.
  • Selbstständiges und individuelles Lernen wird u.a. durch die Nutzung neuer Medien ermöglicht.

Lernort TRAINING & TRANSFER (LTT) – Üben und Trainieren im geschützen Raum 

  • Im Lernbereich Training & Transfer sollen die Bildungsteilnehmenden in einem möglichst authentischen Rahmen Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren und festigen. Fehler haben dabei, anders als im realen Berufsleben, keinerlei gravierende Folgen, sondern eine wichtige Funktion im Lernprozess. Auch das miteinander und voneinander Lernen spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle.
  • Die Lehrkräfte übernehmen in diesem Bereich die Rolle von Coaches. Die individuellen Vorkenntnisse und Erfahrungen der Bildungsteilnehmenden werden dabei aktiv integriert und Inhalte darauf abgestimmt. Der Lernprozess wird durch intensive Reflexion des Lernfort­schritts unterstützt und begleitet.

Lernort PRAXIS – Lernen unter realen Bedingungen

  • Die berufliche Praxis vervollständigt den Ausbildungsprozess mit spezifischen Situationen und Aufgaben. Dem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechend, finden gezielte Praxisphasen statt, bei denen die Bildungsteilnehmenden ihr erlerntes Wissen, Fertigkeiten und Haltungen erproben sowie weiterentwickeln können.
  • Die Bildungsteilnehmenden werden durch Mitarbeitende in den Praxiseinrichtungen und Lehrkräfte der Akademie fachkundig angeleitet und begleitet.
  • Gesammelte Erfahrungen und Erlebnisse dienen im Lernbereich Theorie und LTT als Ausgangspunkt für den weiteren beruflichen Erkenntnisprozess und werden in den Lehrveranstaltungen aufgegriffen und angemessen berücksichtigt.
  • Der Lernort Praxis erfolgt in den jeweiligen Ausbildungshäusern der Bildungsteilnehmenden (Krankenhäuser). Die Arbeit der freiberuflichen Hebammen / Entbindungspfleger lernen die Bildungsteilnehmenden in einem zehn- bis zwölfwöchigen Externat kennen.

Voraussetzung für den Zugang zu einer Ausbildung nach § 6 Abs. 1 ist die gesundheitliche Eignung und Impfschutz zur Ausübung des Berufs. Weiter ist Voraussetzung:

  • Der Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung oder
  • der Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung, sofern der Bewerber
    • a) eine mindestens zweijährige Pflegevorschule erfolgreich besucht oder
    • b) eine Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen hat oder
  • die Erlaubnis als Krankenpflegehelferin oder Krankenpflegehelfer
  • Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsträger
  • Vollendung des 17. Lebensjahres

Die Abschlussprüfung gliedert sich in einen schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil. Die bestandene staatliche Prüfung ist Voraussetzung für die Erteilung der Berufserlaubnis.

Die Bildungsteilnehmenden erwerben nach bestandener Prüfung den Abschluss als „Staatlich anerkannte/r Hebamme / Entbindungspfleger“.

Das Bewerbermanagement für diese Ausbildung erfolgt direkt bei einem der Mitgliedsunternehmen/Kooperationspartner der Akademie der Gesundheit (Übersicht Ausbildungseinrichtungen).

Für eine individuelle Beratung stehen wir den Bildungsteilnehmenden gern zur Verfügung.

Campus Eberswalde

Ihre Ansprechpartnerin im Servicepoint:
Frau J. Heinrich

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