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Überblick

Die Akademie im Überblick

Die Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V. ist eine der größten privaten, staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen für Gesundheitsfachberufe in Deutschland. Rund 2.500 Bildungsteilnehmende setzen auf die zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung, die die Akademie in Berlin-Buch, Eberswalde, Bad Saarow und Senftenberg anbietet. Am Campus Buch unterhält die Akademie in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule ein Studienzentrum für spezialisierte Studiengänge im Gesundheitswesen, die  berufsbegleitend oder dual absolviert werden können. Zu den Besonderheiten der Akademie gehören eine zugewandte Lehr- und Lernatmosphäre, moderne Skillcenter und die enge Vernetzung mit den Bildungspartnern.

 

 
 

01.04.1992 als privatrechtlich eingetragener Verein durch Herrn Jens Reinwardt (Geschäftsführer des Vereins und Leiter der Akademie) und Herrn Dieter Lullies (Vorstandsvorsitzender).

01.04.1992 Berlin
01.04.2002 Eberswalde
01.11.2006 Bad Saarow
01.10.2018 Senftenberg

Derzeitig zählt die Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V. 33 Mitgliedsunternehmen.

Erfahren Sie mehr zu unseren Mitgliedsunternehmen (hier)

Lernen Sie in unserem Imagefilm die Vielfalt und Einzigartigkeit der Akademie der Gesundheit kennen!

Hier geht es zum Film: https://youtu.be/--_3Hb7Qc24

 

 
 

Bildungsverständnis der Akademie

"Bildung verändern, um das Gesundheitssystem zu stärken" lautet das Leitmotiv der Akademie der Gesundheit. Um diesen eigenen Anspruch gerecht zu werden, baut das Bildungsverständnis auf wichtigen Grundpfeilern, die nachfolgend dargestellt sind. Diese werden beständig weiterentwickelt und unterliegen einer regelmäßigen Qualitätskontrolle. 

 

 
 

Die Akademie der Gesundheit hat ein eigenes didaktisches Konzept entwickelt, welches für alle an der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen Beteiligten die verbindliche Grundlage des Lehrens und Lernens.
Unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zeigt das didaktische Konzept Wege auf, wie die Planung, Umsetzung, Reflexion und Weiterentwicklung der Lehr- und Lernveranstaltungen und berufspraktischen Ausbildung erfolgen muss. Ziel der pädagogischen Arbeit an allen Lernorten ist die Entwicklung von beruflichen Handlungskompetenzen. Hierzu gehören neben fachspezifischen Wissensinhalten und Fertigkeiten, die für alle Gesundheitsfachberufe an Bedeutung gewinnenden Schlüsselqualifikationen in den Bereichen:

- Kommunikationsfähigkeit (situationsspezifisch kommunizieren),
- Wahrnehmungsfähigkeit,
- berufsethisches und nachhaltiges Handeln,
- Entscheidungs- und Problemlösungsfähigkeit,
- transkulturelles Verständnis / Offenheit gegenüber der Diversität
- Interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit,
- Befähigung zum selbstorganisierten und lebensbegleitenden Lernen,
- Reflexionsfähigkeit,
- Interaktionsfähigkeit (Nähe – Distanz),
- Resilienz und eigene Achtsamkeit.

Vor dem Hintergrund des Kompetenzstufenmodels der Akademie werden die zu erreichenden Lernziele von den Lehrenden  gemeinsam mit den Praxispartnern im Hinblick auf die Entwicklung von Kompetenzen identifiziert und durch geeignete curriculare und lehr- und lernbezogene didaktische Konzepte umgesetzt. Die Kompetenzen werden personengebunden erworben und im konkreten Skill- und Simulationstraining am Lernort „Training und Transfer“ (Skill Center) der Akademie sowie am Lernort „Praxis“ trainiert und nachgewiesen.

Die zehn Axiome nach Dr. Norbert Landwehr stellen konzentriert die Grundphilosophie des didaktischen Konzeptes der Akademie dar. Sie beschreiben vor allem die konstruktivistischen Grundannahmen, die Gestaltung und Umsetzung der theoretischen / fachpraktischen Lehr- und Lernveranstaltungen sowie die Rollen aller am Lernprozess Beteiligten.


Zehn Axiome im beruflichen Lernen:
(nach Dr. Norbert Landwehr)

1. Lebenslanges Lernen und Ausbildung bei Bedarf (just in time) verringern den Stellenwert des Lernens auf Vorrat.

2. Der Arbeitsplatz wird als Lernort aufgewertet; praxisnahe Lernsituationen erhalten einen wichtigen Stellenwert.

3. Die Ziele des schulischen und betrieblichen Lernens rücken näher zusammen; zwischen beiden Lernorten ergibt sich ein Bedarf an Koordination und Kooperation (Brückenfunktion der Lernorte Training und Transfer).

4. Das praxisorientierte Lernen an komplexen, wirklichkeitsnahen Arbeitsaufgaben wird zum Kernstück der berufspraktischen Ausbildung.

5. Schlüsselqualifikationen werden zu einem zentralen Orientierungspunkt für die schulische und betriebliche Ausbildung.

6. Persönlichkeitsbildung und ganzheitliches Lernen gewinnen zunehmend an Bedeutung.

7. Eine breite und gemeinsame Grundausbildung für die verschiedenen Berufe eines Berufsfeldes erhält ein immer größeres Gewicht.

8. Die Vermittlung eines selbstständig verfügbaren Handlungswissens, das auf neue bzw. veränderte Situationen übertragbar ist, wird zum fachlich-inhaltlichen Ausbildungsschwerpunkt.

9. Formen des aktiven, selbstgesteuerten und kooperativen Lernens (erweiterte Lernformen) werden zu einem wichtigen Bestandteil des Lehr- und Lernarrangements.

10. Die Lernbegleitung wird zu einem zentralen Aspekt im Rollenverhalten und Selbstverständnis des Lehrenden.

Lernort Theorie
Berufliche Fertigkeiten und Kompetenzen bauen auf Wissen auf

In Vorlesungen und fallbasierten Seminaren werden die fachlichen Grundlagen und Zusammenhänge des jeweiligen Berufs vermittelt. Interprofessionelle Veranstaltungen erweitern die eigene berufliche Perspektive und das Verständnis für andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Selbstständiges und individuelles Lernen wird unter anderem mit neuen Medien ermöglicht und begleitet. Das Institut für Lehren und Lernen ist hierbei federführend, neue Lernmethoden und -strategien für die Akademie zu entwicklen und zu etablieren.

 

Lernort Training und Transfer (LTT)
Üben und Trainieren im geschützten Raum

Im Lernbereich Training & Transfer sollen die Bildungsteilnehmenden in einem möglichst authentischen Rahmen Fähigkeiten und Fertigkeiten trainieren und festigen. Fehler haben dabei, anders als im realen Berufsleben, keinerlei gravierende Folgen, sondern eine wichtige Funktion im Lernprozess. Auch das miteinander
und voneinander Lernen spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle. Die Lehrkräfte übernehmen in diesem Bereich die Rolle von Coaches. Die individuellen Vorkenntnisse und Erfahrungen der Bildungsteilnehmende werden dabei aktiv integriert und die Inhalte darauf abgestimmt. Der Lernprozess wird durch intensive Reflexion des Lernfortschritts unterstützt und begleitet. Das Lernen findet in diesem Bereich mit Hilfe von gezielten Übungen und komplexen authentischen Problemstellungen statt. Die Erhöhung der Patientensicherheit ist im Lernort Training und Transfer die Aufgabe des Instituts für Simulation der Akademie.

 

Lernort berufliche Praxis
Lernen unter realen Bedingungen

Die berufliche Praxis vervollständigt den Ausbildungsprozess mit spezifischen Situationen und Aufgaben. Dem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechend, finden gezielt Praxisphasen statt, bei denen die Bildungsteilnehmenden ihre erlernten Kompetenzen im beruflichen Alltrag erproben, festigen und weiterentwickeln können. Die Bildungsteilnehmenden werden fachkundig angeleitet und begleitet. Dabei arbeitet die Akademie eng mit den Praxiseinrichtungen zusammen. Die gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse dienen im Lernbereich Theorie als Ausgangspunkt für den weiteren Lernprozess und werden angemessen ausgewertet.

Um die berufliche Aus- sowie Fort- und Weiterbildung attraktiv zu gestalten setzt die Akademie der Gesundheit auf:

  • ein gute technologische Ausstattung,
  • umfassende Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung an allen Lernorten,
  • gute Übergangsmöglichkeiten in höhere Qualifikationsstufen,
  • pädagogisch-psychologisch versierte Pädagogen und Mentoren sowie
  • auf eine internationale Orientierung im Bildungsbereich.

Die Säulen der Akademie

Berufliche Ausbildung

Die Akademie der Gesundheit bietet eine herausragende und innovative Ausbildung für pflegerische, therapeutische und medizinisch-technische Berufe. Dabei kooperiert sie mit zahlreichen Kliniken, Rehabilitationszentren und Pflegeeinrichtungen. Auf die Praxis bereiten sich die Auszubildenden an der Akademie in sehr gut ausgestatteten Skillcentern vor - vom Operationssaal bis zur Ergotherapiewerkstatt. Neben fachlichen und interdisziplinären Kenntnissen werden soziale Fähigkeiten und Lernstrategien vermittelt, die auf die Anforderungen des künftigen Gesundheitsmarktes vorbereiten. Bereits während der Ausbildung lassen sich zusätzliche Qualifikationen erlangen. Absolventen der Akademie können sich europaweit beruflich orientieren, da die Ausbildung entsprechende Richtlinien erfüllt.

 

Berufliche Fort- und Weiterbildung

Fort- und Weiterbildungen der Akademie werden ständig weiterentwickelt, um den Trends im Gesundheitsmarkt gerecht zu werden. Neben dem großen Spektrum von berufsbegleitenden Qualifikationen für Gesundheitsfachberufe sind auch Fortbildungen für Ärzte geplant, zum Beispiel in einem Flugsimulationscenter in Bad Saarow. Dort soll die medizinische Notfallrettung im Hubschrauber trainiert werden. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Qualifizierung von ausländischen Fachkräften im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege und der Physiotherapie.

 

Studium

Seit 2010 ist die Akademie der Gesundheit Studienzentrum der Steinbeis-Hochschule und bietet aktuell zwei Bachelor-Studiengänge an: Interdisziplinäre Gesundheitsversorgung und Business Administration. Auszubildende der Akademie können das Studium bereits während der Ausbildung beginnen, Teile der Ausbildung werden dafür anerkannt. Die bundesweiten und internationalen Standorte der Steinbeis Business Academy erlauben es, den Studienort frei zu wählen. An den international anerkannten Bachelor lassen sich ein Masterstudium und die Promotion anschließen.

 

Institute

Das Institut für Simulation (IFS) und das Institut für Lehren und Lernen (ILL) unterstützen die Bildungsprozesse an der Akademie der Gesundheit in allen Bildungsbereichen. Während sich das IFS dem Thema der Patientensicherheit verschrieben hat und durch kompetenzorientierte Skills- und Simulationstrainings zur Erhöhung der beruflichen Handlungskompetenz und der Etablierung einer Sicherheitskultur beiträgt, liegt der Schwerpunkt des ILL auf dem Thema des individualisierten Lernens. Durch gezielte LernCaochangebote für Bildungsteilnehmende werden diese unterstützt, ihre individuellen Lernziele zu erreichen.

 

 

 
 
 
 

Internationales Netzwerk und Erasmus+

Als Bildungspartner für europäische Hochschulen im Gesundheitswesen ist die Akademie der Gesundheit seit mehreren Jahren ein gefragter Partner. Durch den regelmäßigen Bildungsdialog mit unseren Kooperationen und dem damit verbundenen Austausch von bewährten pädagogischen Inhalten und Methoden sind unsere Bildungsangebote stets innovativ und europäisch ausgerichtet. Die Lernmobilität für Bildungsteilnehmende der Akademie der Gesundheit wird durch geplante Erasmus-Programme ermöglicht.

 

In der nachfolgenden Übersicht sind die internationalen Bildungspartner der Akademie der Gesundheit dargestellt.

 

 

 

Erasmus+ für Auszubildende

Im Rahmen der beruflichen Ausbildung an der Akademie der Gesundheit besteht die Möglichkeit eines Praktiukums im europäischen Ausland. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Vividus International können Bildungsteilnehmende der Akademie ein durch die Europäische Union gefördertes Auslandspraktikum absolvieren. 

 

Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich individuell beraten.

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