Qualifizierung ausländischer Fachkräfte aus dem Bereich der Gesundheit- und Krankenpflege und der Physiotherapie

Die Akademie der Gesundheit hat auf dem Gebiet der Qualifizierung ausländischer Fachkräfte im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege und Physiotherapie langjährige Erfahrung. Wir wissen daher, wie wichtig neben der Beherrschung der deutschen Sprache die  individuelle Betreuung und Unterstützung unserer Bildungsteilnehmenden ist. Daher legen wir großen Wert auf einen persönlichen Kontakt in Form eines verbindlichen Vorstellungsgesprächs sowie regelmäßiger Konsultationen. Des Weiteren informieren und schulen wir die einheimischen Kollegen in den zukünftigen Einrichtungen, um den Integrations- und Akzeptanzprozess zu unterstützen. In einem individuellen Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen gern die wesentlichen Unterschiede der unten genannten Bildungsdienstleistungen. Gemeinsam mit Ihnen finden wir so die Strategie, die am besten zu Ihnen passt.

 

I. Kenntnisprüfung (mündliche und praktische Kenntnisprüfung ohne Vorbereitungskurs)

II. Vorbereitungskurs mit anschließender mündlicher und praktischer Kenntnisprüfung (Details siehe Flyer)

Anmeldung und Voraussetzungen:

  • Kontaktieren Sie  uns und lassen Sie sich individuell beraten!
  • Entsprechender Bescheid vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin bzw. des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg.
  • Vorhandensein eines Arbeitgebers bzw. eines Praktikumsplatzes

 

 

Allgemeine Informationen:

Um in Deutschland als Gesundheits- und Krankenpflegerin oder -pfleger zu arbeiten, müssen ausländische Pflegekräfte die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ oder „Gesundheits- und Krankenpfleger“ beantragen. Selbiges gilt für den Bereich der Physiotherapie. Die Voraussetzungen für die Erteilung dieser Erlaubnis (= Anerkennung) sind in § 2 Abs.3 des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege (Abkürzung: KrPflG, vgl. www.gesetze-im-internet.de) geregelt. Für die Erteilung der Erlaubnis sind in der Regel die obersten Gesundheitsbehörden in dem Bundesland zuständig, in dem die Antragsteller wohnen. Die Adressen der zuständigen Stellen können Sie z. B. unter www.anerkennung-in-deutschland.de finden. Wenn die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes verneint wird, haben die ausländischen Pflegekräfte die Möglichkeit  entweder einen Anpassungslehrgang (max. Dauer drei Jahre) mit einer Prüfung über den Inhalt des Anpassungslehrgangs zu absolvieren oder eine sog. Kenntnisprüfung abzulegen (vgl. § 2 Abs. 3 KrPflG).

Download